Hundekauf

Erwachsener Hund zieht ein: Eine besondere Situation

Wenn ein erwachsener Hund bei Ihnen einzieht, ist gute Vorbereitung wichtig. Worauf Sie verstärkt achten sollten und wie Sie sich gut auf den Einzug Ihres neuen Familienmitglieds vorbereiten, lesen Sie hier. 
Viel Zeit und Geduld sind wichtig, wen ein neuer Hund einzieht – Bild: Shutterstock / mikeledray
Viel Zeit und Geduld sind wichtig, wen ein neuer Hund einzieht – Bild: Shutterstock / mikeledray

Auch bei einem erwachsenen Hund ist eines ganz wichtig: Bevor Ihr neues Haustier einzieht, muss alles bereit für ihn sein. Hundekorb, Leine, Futternäpfe und Hundefutter, an das es gewöhnt ist, sind also schon gekauft und an ihrem Platz.

Erwachsener Hund zieht ein: Gute Vorbereitung für einen ruhigen Ablauf

Ist zu Hause alles vorbereitet, sollten Sie den Transport Ihres neuen Familienmitglieds gut organisieren. Auch wenn er kein Welpe mehr ist, braucht er einen stressfreien und sicheren Weg in sein neues Zuhause. Dort sollte den Hund dann eine ruhige Umgebung erwarten – Besuch sollten Sie für die ersten Tage nicht einladen. Geben Sie dem Vierbeiner zuerst die Möglichkeit, jedes Familienmitglied kennenzulernen und alles in seinem Tempo zu erkundigen. Toll wäre auch, wenn Sie sich ein paar Tage Urlaub nehmen könnten, um Ihrem Hund einen ruhigen, angenehmen Start in sein neues Leben zu ermöglichen.

Neues Zuhause, neue Regeln

Noch etwas muss ganz klar definiert sein, bevor der Hund einzieht: Die Benimmregeln. Besprechen Sie mit Ihrer Familie klar und deutlich, was Ihr Haustier darf und was nicht, und stellen Sie sich darauf ein, dass jedes Familienmitglied ihm das von Anfang an konsequent vermitteln sollte.

Bei einem erwachsenen Hund müssen Sie auch bedenken, dass Sie ihn nicht erzogen haben und wenig – manchmal auch gar nichts – darüber wissen, welche Erfahrungen er bisher gemacht hat. Vielleicht hat er vor bestimmten Dingen Angst und reagiert anders auf sie, als sie erwarten. Stellen Sie sich langsam und geduldig auf Ihr neues Haustier ein und rechnen Sie damit, dass es Zeit braucht, ihn kennenzulernen und in jeder Situation einschätzen zu können.

In der ersten Zeit auf Nummer sicher gehen

Während Sie Ihren Hund kennenlernen sollten Sie – auch wenn er noch so lieb ist – nicht nur alles in Ruhe, sondern auch mit mehr Sicherheitsvorkehrungen angehen. Führen Sie den Vierbeiner an der Leine aus, lassen Sie ihn nicht unbeaufsichtigt im ungesicherten Garten und bitten Sie Fremde und andere Hundebesitzer, behutsam auf Ihren Hund zuzugehen, bevor Sie genau wissen, wie er auf Mensch und Tier reagiert.

Bauen Sie ganz langsam eine Vertrauensbasis zu Ihrem neuen Haustier auf, in dem Sie mit ihm liebevoll und konsequent an der Hundeerziehung arbeiten und ihm vermitteln, dass er in ihrem Haus ein beliebter und gern gesehener Gast ist.

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