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Temperamentvoll und aktiv: Einen Labrador beschäftigen

Ein Labrador Retriever braucht viel Bewegung. Gerade im jungen Alter sind die freundlichen Hunde sehr aktiv und energiegeladen – hier ist es wichtig, den Labrador richtig zu beschäftigen.
Der Labrador freut sich über spielerische Aktivitäten - Bild: Shutterstock / Omelianenko Anna
Der Labrador freut sich über spielerische Aktivitäten - Bild: Shutterstock / Omelianenko Anna

Der Labrador Retriever ist kein Wohnungshund – der aktive Familienhund von der kanadischen Ostküste will intensiv beschäftigt werden und sich mit viel Bewegung körperlich auspowern. Aufgrund seines ausgeprägten "will to please" – dem Bedürfnis seinen Menschen zu gefallen – eignet sich der Labrador charakterlich zwar auch für Anfänger unter den Hundehaltern, doch auch diese sollten wissen, mit welchen Aktivitäten sie ihren vierbeinigen Liebling am besten beschäftigen können.

Bewegung aber richtig

Ein Labrador braucht viel Bewegung – doch Sprinten, Agilty-Training oder Begleitung beim Fahrradfahren sind für den großen und schweren Hund nicht unbedingt das Wahre. Auch Treppensteigen sollte er nicht, wenn es sich umgehen lässt – es schadet seinen Muskeln und Gelenken. Vielmehr profitiert der Labrador Retriever von kurzen, intensiven Bewegungsspielen sowie Übungen, die seine Geschicklichkeit und Intelligenz fördern. Als Apportierhund erfreut er sich auch an Aktivitäten am und im Wasser.

Den Labrador beschäftigen: Körperliche und geistige Herausforderungen

Wichtig ist es, diese Hunderasse nicht nur physisch, sondern auch mental herauszufordern. Spiele und "Denksportaufgaben" sind nicht nur eine gute Beschäftigung, sie fördern auch das Band zwischen Hund und Halter und sorgen für einen ausgeglichenen, glücklichen Vierbeiner. Dazu zählen der "Klassiker" Apportieren, aber auch das Beibringen kleiner Tricks mittels Clickertraining oder verschiedene Intelligenz und Geschicklichkeitsspiele, die sich mit ein wenig Zubehör leicht selber vorbereiten lassen.

So lässt sich zum Beispiel aus einer leeren Plastikflasche, die auf eine Stange geschoben und mit Leckerlis gefüllt wird, eine Apparatur bauen, bei der der Hund herausfinden muss, wie man die Flasche umdreht, um an das Futter zu gelangen. Auch das Verpacken einer Futterportion in ungiftiges, unbedrucktes Papier kann den Hund herausfordern, ebenso wie ein sogenannter Futterball, bei dem er erst aktiv mit dem Ball spielen muss, um an die Trockenfutterhappen zu gelangen.

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