Hundehaltung

Hundehaus: Tipps zur Sicherheit und Ausstattung

Ein Hundehaus sollte ein Ort sein, an dem sich Ihr Hund wohlfühlt und sich entspannt zurückziehen kann – idealerweise zu jeder Jahreszeit. Die richtige Hundehaus-Ausstattung ist das A und O, vor allem die Sicherheit betreffend. Schutz vor Kälte, Hitze, Wind und Wetter sollten gegeben sein.
Eine Hundehütte bietet viel Platz für schöne Einrichtungsgegenstände wie Decken, Kissen, Spielzeug und Co. – Shutterstock / DaCek
Eine Hundehütte bietet viel Platz für schöne Einrichtungsgegenstände wie Decken, Kissen, Spielzeug und Co. – Shutterstock / DaCek

Ebenso wie es verschiedene Typen und Größen von Hundehäusern gibt, gibt es auch unzählige Arten, wie Sie das Hundehaus einrichten können. Damit sich Vierbeiner in ihren Hundehütten wohlfühlen, müssen diese natürlich in erster Linie den Fellnasen gefallen – die richtigen Voraussetzungen hierfür schaffen Sie mit den folgenden Tipps.

Hundehaus: Sicherheit bedeutet Schutz vor Umwelteinflüssen

Auch bei niedrigen und hohen Temperaturen sowie bei unangenehmem Wetter wie Regen und Wind sollte sich Ihre Fellnase in ihrem Outdoor-Domizil wohlfühlen. Achten Sie daher darauf, dass sich die Hundehütte an einem windgeschützten Ort im Garten befindet. Besonders wichtig ist die richtige Dämmung. So sollte der Boden mit einer wärmeisolierenden Unterlage ausgestattet sein, die verhindert, dass das Hundehaus direkten Kontakt zum kalten, feuchten Boden hat. Ist es in den Wintermonaten besonders kalt, kann zusätzlich Stroh ins Hundehaus gelegt werden. Für heiße Sommertage gilt: Stellen Sie das Hundehaus nicht in die pralle Sonne. Auch sollte immer für ausreichend Lüftung gesorgt sein. Wird es im Inneren zu heiß, droht dem Hund ein Hitzschlag. Ein frisch gefüllter Wassernapf ist im Sommer Pflicht.

Neben dem Boden müssen auch Wände und Dach gut gedämmt sein. Achten Sie am besten auf doppelte Wände und ein doppeltes Dach, um eine ausreichende Isolierung zu gewährleisten. Idealerweise sieht dies so aus, dass die Hundehütte über eine Außenwand und eine Innenwand verfügt, die in der Mitte eine Isolierschicht aus Materialien wie etwa Styropor, Holzwolle, Schafswolle oder Sägespäne hat. Gleiches gilt für das Dach. Lassen Sie sich am besten vor dem Kauf eingängig zu den Eigenschaften der jeweiligen Hundehütte beraten. Darüber hinaus sollten Sie sichergehen, dass sich keine gesundheitsgefährdenden Stoffe in den verbauten Materialien befinden. Achten Sie daher am besten auf Gütesiegel wie das CE-Zeichen. Auch sind scharfe Gegenstände oder gar herausragende Nägel und Kanten tabu, da sich Ihr Hund an solchen verletzen kann.

Ausstattung für die gemütliche Hundehütte

Nicht nur Menschen haben es gerne gemütlich zwischen Decken und Kissen, auch Hunde wissen eine kuschelige Ausstattung zu schätzen. Diese müssen keine Neuware sein, sollten aber auch nicht dreckig sein oder übel riechen – generell sollten Sie Kissen oder Decken wählen, die Sie aus Hygienegründen regelmäßig reinigen können. Tipp: Im Fachhandel gibt es Decken, die auf der Unterseite über eine Gummischicht verfügen und die daher im Hundehaus nicht ständig verrutschen. Prinzipiell können Sie die Hundehütte in Sachen Gemütlichkeit so einrichten, wie einen Hundekorb, nur größer.

Damit Ihr Hund Spaß und Beschäftigung hat, sollte auch Hundespielzeug in sein Häuschen. Was gibt es Schöneres für den Wuff, als gemütlich im Hundehaus zu entspannen und dabei ein wenig auf einem Kauknochen herumzubeißen? Neben Spielzeug können Sie auch Wassernapf und Futternapf in der Hundehütte platzieren.

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