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Einen Mops beschäftigen: Das macht dem Hund Spaß

Eine Sportskanone ist der Mops nicht – trotzdem freut sich der Hund natürlich über ausreichend Beschäftigung, die seinem Charakter und den körperlichen Voraussetzungen gerecht wird. Diese Spiele, Sport- und Denkaufgaben gehören dazu.
Spazierengehen, spielen, kuscheln: Zeit mit dem Besitzer ist dem Mops wichtig – Bild: Shutterstock / AntonioDiaz
Spazierengehen, spielen, kuscheln: Zeit mit dem Besitzer ist dem Mops wichtig – Bild: Shutterstock / AntonioDiaz

Genügend Bewegung ist wichtig für den Mops. Bewegt er sich zu wenig, neigt er zu Übergewicht. Gemütliche, aber ausgiebige Spaziergänge sollten deshalb nicht zu kurz kommen, gern auch mal in neue Gebiete. Neue Sinneseindrücke bei moderater Bewegung sind wichtiger für den Mops, als sportliche Höchstleistungen, außerdem ist er ein riesiger Fan von Spielen.

Spiel und Sport mit dem Mops

Wer mit seinem kleinen Haustier Apportieren üben möchte, wird das futterbegeisterte Kerlchen wahrscheinlich am ehesten mit einem – sparsam befüllten – Snackbeutel begeistern können, denn für ihn würde er alles tun. Die hineingegebenen Snacks sollten allerdings kalorienarm sein und im Maßstab zur entsprechenden Bewegung stehen. Ungesundes Übergewicht sollte beim Mops auf keinen Fall gefördert werden. Auch Bällchen spielt der Mops gerne und gegen Langeweile im Haus helfen versteckte Leckerlies, nach denen er sicher mit Freuden auf die Suche geht. Klassische Hundespiele wie das Zerren am Tau sind natürlich auch ganz in seinem Sinne.

Agility und andere Leistungssportarten eignen sich nicht so gut für den Hund. Seine gedrungene Gestalt und der Hang zur Kurzatmigkeit bieten ihm einfach nicht die perfekten Voraussetzungen dafür. Leichte Übungen wie ein kleiner Slalom oder ein Laufen durch Tunnel sind aber auch für seine Beschäftigung gut geeignet und können im Garten, im Park oder in der Hundeschule mal ausprobiert werden.

Tricks und Kommandos lernen

Den Mops mit dem Erlenen von einfachen Tricks zu beschäftigen, ist eine gute Idee, die ihm Spaß macht. Allerdings sollte dabei auf seine Tagesform geachtet werden – viele Vertreter dieser Rasse neigen nämlich dazu, es mit den Kommandos seiner Besitzer nicht allzu genau zu nehmen, wenn sie gerade keine Lust haben.

Übungseinheiten von etwa 15 Minuten am Tag reichen den meisten Vierbeinern aus und sollten mit viel Lob kombiniert werden. Auch Clickertraining gefällt vielen Mops-Hunden und eignet sich auch, um ihnen Grundkommandos beizubringen.

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