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Akita: Tipps für die Haltung des Hundes

Der Akita ist ein Hund, dessen Haltung Zeit und Platz erfordert. Er freut sich über Familienanschluss, viel Auslauf und abwechslungsreiche Beschäftigung, bei der er seine Intelligenz anwenden darf.
Der Akita: Viel Freilauf ist wichtig für die Haltung – Bild: Shutterstock / Rita Kochmarjova
Der Akita: Viel Freilauf ist wichtig für die Haltung – Bild: Shutterstock / Rita Kochmarjova

Wenn Sie hundeerfahren und bereit sind, viel Wert auf eine einwandfreie Hundeerziehung zu legen, ist der Akita ein wunderbarer Familienhund. Er ist treu, anhänglich, geduldig und sehr wesensfest. Wer dem Akita eine artgerechte Haltung bieten möchte, hat es einfacher, ihm gerecht zu werden, wenn er ihn in einem Haus mit Garten hält, als in der Wohnung. Da er ein sportlicher Vierbeiner ist, ist es ideal, wenn ihr Grundstück in einer Umgebung liegt, in der Sie lange, schöne Spaziergänge mit ihm machen können.

Haltung des Hundes: Viel Auslauf ist wichtig

Der große, kräftige Akita muss sich täglich ausgiebig die Beine vertreten können, um ausgeglichen und freundlich zu sein. Ist er unterfordert, kann es schwierig mit diesem Hund werden, dessen Jagd- und Schutztrieb ihn sowieso zu einem Hund für Fortgeschrittene machen.

Passen Sie unterwegs ein wenig auf, wenn Sie anderen Hunden begegnen: Auch wenn Ihr Haustier gut erzogen und sozialisiert wurde, kann es sein, dass er sich in der einen oder anderen Situation dominant verhält und Streit anfängt – sei es im Gerangel um das Lieblingsspielzeug. Er ist eher ein Einzelgänger und nicht der verträglichste Hund – etwas Vorsicht ist also sinnvoll.

Tipps um den Akita zu pflegen und zu beschäftigen

Der Akita ist robust und zeigt sich in den verschiedenen Hundesportarten begabt – da er eine gewisse Eigenständigkeit normalerweise nie verliert, ist er aber eher für den Freizeit- als für den Leistungssport geeignet. Er zieht Schlitten und kann in Ausbildungen als Therapie-, Schutz- oder als Suchhund eingesetzt werden. Auch beim Wandern oder Fahrradfahren ist dieser Vierbeiner gern dabei.

Seine Fellpflege könnte etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, denn der Hund hat viel dichtes Unterfell. Gerade im Fellwechsel sollten Sie den Hund täglich bürsten. Dafür bringt er normalerweise nicht allzu viel Schmutz mit rein, denn sein Haarkleid ist zwar dick, aber zieht überraschend wenig Schmutz an.

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