Von seinen besonderen Fähigkeiten abgesehen, ist seine hohe Lernbereitschaft eine gute Voraussetzung für die Erziehung eines Australian Shepherds. Auch seine Intelligenz, die Freundlichkeit und sein stetes Bemühen, es dem Menschen recht zu machen, begünstigen die Kooperation der Hunde mit ihren Herrchen.
Wichtig für die Erziehung: Klarheit und sanfte Konsequenz
Der Australian Shepherd ist leicht erziehbar und macht gerne mit. Er braucht keine Härte, sondern liebevolle Bestätigung und Klarheit, aber unbedingt auch Konsequenz. So schlau, wie der Vierbeiner ist, weiß er sonst, wie er sich durchmogeln und bestimmten Aufgaben entziehen kann.
Wenn er als Familienhund gehalten wird, sollten alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen. Es macht deshalb Sinn, schon vor dem Einzug des Hundes gemeinsam zu definieren, was das Haustier darf, was ers nicht darf, und was es lernen soll. Ein Hundetrainer oder eine Hundeschule können sehr hilfreich für unerfahrene Hundebesitzer und bei der Sozialisierung sein.
Haltungsbedingungen und Umfeld
Damit die gute Erziehung bei diesem Vierbeiner greift, müssen die Bedingungen für ihn stimmen. Sie sollten immer bedenken, dass der Hund ursprünglich für eine verantwortungsvolle Arbeit gezüchtet wurde und dementsprechend im Blut hat, sich viel zu bewegen und auch mal eigenständig zu handeln.
Fangen Sie früh an, mit Ihrem "Aussie" zu arbeiten. Eine sehr gute Sozialisierung ist wichtig für ihn. Um so besser er seine Umwelt kennt, um so gelassener bewegt er sich in ihr. Nur mit entsprechend viel Auslastung durch Bewegung, Hundesport & Co. wird man einem aktiven Hund wie diesem außerdem gerecht. Wer einen Australian Shepherd in seiner Familie aufnehmen möchte, sollte also genügend Zeit, Platz und Hundeerfahrung mitbringen.
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