Hundeerziehung

So setzen Sie Körpersprache in der Hundeerziehung ein

Untereinander verständigen sich Hunde vor allem über Körpersprache. Das können Sie sich in der Hundeerziehung zunutze machen.
Dieser brave Hund versteht Frauchens Körpersprache – Bild: Shutterstock / Anke van Wyk
Dieser brave Hund versteht Frauchens Körpersprache – Bild: Shutterstock / Anke van Wyk

Die richtige Körpersprache hilft Ihnen dabei, eine konsequente und liebevolle Hundeerziehung durchzusetzen. Achten Sie generell auf Ihre Haltung und Ausstrahlung, wenn Sie mit Hunden zu tun haben – es könnte sonst zu Missverständnissen kommen.

Körpersprache in der Hundeerziehung: Handzeichen einsetzen

Ziel der Hundeerziehung ist es, dass der Vierbeiner stets weiß, was Sie von ihm möchten. Das heißt, Ihre Signale und Kommandos müssen eindeutig sein. Verlassen Sie sich nur auf Ihre Stimme, können unbewusst verschiedene Emotionen und Stimmungen mitschwingen, die den Hund verwirren. Handzeichen und ähnliche Signale der Körpersprache hingegen sind eindeutiger.

Wichtig ist, dass ein bestimmtes Zeichen genau eine Bedeutung hat und sich nicht mehr verändert. Nachfolgend einige Beispiele wie Sie Kommandos durch Körpersprache ausdrücken können. Natürlich können Sie diese beliebig anpassen.

● "Achtung": Erheben Sie den Zeigefinger.
"Sitz": Richten Sie den Zeigefinger nach unten.
● "Platz": Verdeutlichen Sie das Kommando mit einer flachen Hand.
"Aus!": Zeigen Sie die Handfläche nach vorne.

Begleitend dazu können Sie weiterhin die Sprachkommandos verwenden, sodass Ihr Hund diese lernt, falls er sich einmal außer Sichtweite befindet.

Diese Fehler sollten Sie in Sachen Körpersprache vermeiden

Hunde fühlen sich durch manche unbewusste Signale Ihrer Körpersprache unter Umständen bedroht oder provoziert. Zum Beispiel empfinden die Vierbeiner es als Aggression, wenn Sie ihnen in die Augen starren. Beugen Sie sich über ihn, um ihm den Kopf zu tätscheln, bekommt er Angst. So entstehen Missverständnisse und wenn der Hund sich dann verteidigt, weil er sich fälschlicherweise angegriffen oder provoziert fühlt, ist das für den Menschen schwer nachzuvollziehen.

Versuchen Sie, zu forsche und plötzliche Bewegungen zu vermeiden und nicht zu viel Unruhe zu verbreiten. Wenn Sie souverän wirken, in sich ruhen und klare Ansagen durch Körpersprache und Stimme senden, dürfte Ihr Hund Sie jedoch gut verstehen.

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1 Kommentare
  • person

    02-04-2021 17:04:10

    birgit: Super Ihre Artikel! Ich habe seit einer Woche einen Hund, wollte mich nun mit Literatur eindecken, - BÜchereien wegen Lockdown geschlossen... vielen vielen Dank!
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