Hundeerziehung

Mögliche Schwierigkeiten in der Problemhundetherapie

Damit eine Problemhundetherapie erfolgreich ist, müssen Sie mit dem Therapeuten gut zusammenarbeiten. Schwierigkeiten entstehen meist dann, wenn Sie bewusst oder unbewusst Details aus dem Leben mit Ihrem Hund verschwiegen haben.
Unehrlichkeit bei der Problemhundetherapie kann gefährlich werden – Shutterstock / cynoclub
Unehrlichkeit bei der Problemhundetherapie kann gefährlich werden – Shutterstock / cynoclub

Nur, wenn Sie bei der Problemhundetherapie offen und ehrlich sind, können Sie mit dem Therapeuten gemeinsam Ihrem Hund aggressives oder ängstliches Verhalten abtrainieren und ihm erwünschtes Verhalten anerziehen. Ansonsten kann es zu Schwierigkeiten kommen.

Problemhundetherapie: Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit

Es kann immer passieren, dass Sie und der Problemhundetherapeut sich nicht gut verstehen. In diesem Fall sollten Sie überlegen, die Problemhundetherapie bei jemand anderem zu machen, bevor es zu Schwierigkeiten kommt. Stimmt die Chemie nicht, fällt es schwer, dem Therapeuten zu vertrauen und ihm aufrichtig auch von eigenen Fehlern und Unsicherheiten in der Hundeerziehung zu erzählen.

Um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden, sollten Sie sich nach jeder Sitzung mit dem Therapeuten zusammensetzen und den Verlauf der Problemhundetherapie besprechen. So lassen sich Schritt für Schritt kleine Erfolge erkennen und analysieren, sodass Sie die Erkenntnisse mit nach Hause nehmen und dort weiter mit Ihrem Hund üben können. Selbst, wenn es meistens an Erziehungsfehlern liegt, wenn Hunde ein unerwünschtes Verhalten zeigen, brauchen Sie sich nicht zu schämen und Ihre Ängste oder Zweifel zu verschweigen. Schließlich ist es bereits ein mutiger Schritt, Hilfe zu suchen, wenn man sie braucht.

Problemhundetherapie zeigt keine Erfolge?

Der Erfolg der Problemhundetherapie steht und fällt mit der Analyse der Ursachen für die Aggression oder Ängstlichkeit Ihres Hundes. Wenn der Therapeut Ihren Hund nicht richtig einschätzt, weil er zu wenige Informationen zu der Geschichte Ihres Haustiers hat, beruht der Behandlungsplan auf falschen Annahmen. Dementsprechend wird die Therapie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht oder nur kurzfristig helfen.

Ein weiterer Grund kann sein, dass der Therapeut nur die Symptome oberflächlich behandelt und die Ursachen nicht eingehend beachtet. Auch dann bleibt die Problemhundetherapie langfristig erfolglos. Scheuen Sie sich also nicht, den Therapeuten zu wechseln, wenn dieser kein wirkliches Interesse an der Geschichte Ihres Hundes zeigt und keine Tests mit ihm durchführt, um ihn besser kennen zu lernen.

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