Hundeerziehung

Hundetraining mit der Schleppleine: So geht’s

Die Schleppleine ist ein beliebtes Hilfsmittel für die Grunderziehung eines Hundes. Damit Ihr Vierbeiner und Sie das Hundetraining optimal ausschöpfen können, sollte Sie folgende Tipps beachten.
Ein Geschirr ist die richtige Wahl für die Schleppleine – Bild: Shutterstock / dogboxstudio
Ein Geschirr ist die richtige Wahl für die Schleppleine – Bild: Shutterstock / dogboxstudio

Für das effiziente Training mit der Schleppleine sollten Sie sie zunächst am Geschirr Ihres Vierbeiners befestigen – das ist sanfter als ein Halsband. Gerade, wenn Ihr Hund noch jung und relativ ungestüm ist, könnte er sich mit einem eng sitzenden Halsband verletzen. Ebenso sollten Sie beim Hundetraining darauf achten, dass Sie die Leine gut und fest in der Hand greifen. Rutscht sie durch die Hand durch, können Sie sich akute Verletzungen zuziehen. Idealerweise tragen Sie Handschuhe.

Das ist wichtig bei der Schleppleine

Das Kommando "Komm" sollte Ihr Vierbeiner möglichst schnell beherrschen. Beginnen Sie dafür mit einer auf etwa vier Meter verkürzten Leine, sodass Sie ihn besser unter Kontrolle haben. Lassen Sie Ihren Hund also laufen und rufen Sie ihn dann zu sich. Kommt er nicht gleich, ziehen Sie vorsichtig an der Schleppleine, um ihm zu signalisieren, dass er auf Sie hören sollte. Nach und nach können Sie die Leine und die zeitlichen Intervalle verlängern, bis Ihr Hund einwandfrei auf Sie hört, wenn er frei läuft.

Hundetraining: Weitere Tipps für die lange Leine

Ein weiterer Punkt im Training mit der Schleppleine sollten plötzliche Richtungswechsel sein. Sie geben vor, wann der Spaziergang in welche Richtung geht. Ihr Haustier sollte sich dem sofort fügen. Wenn der Hund gerade irgendwo schnüffelt oder von etwas abgelenkt ist, rufen Sie ihn und gehen in die entgegengesetzte Richtung. Folgt er nicht gleich, hilft ein leichter Leinenimpuls. Ganz wichtig ist das regelmäßige Loben, wenn Ihr Hund auf Sie hört.

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