Top 5

Die schönsten Raubkatzen: Wofür ist das Fellmuster gut?

Die schönsten Raubkatzen der Welt tragen ein ausgefallenes Fellmuster. Ob Streifen, Tupfer oder Punkte – die Fellmode macht einiges her. Doch in unserer redaktionellen Top 5 der schönsten Raubkatzen der Welt finden sich auch zwei einfarbige Vertreter wieder.

Der Ozelot weiß sich mit seinen Flecken im südamerikanischen Regenwald zu tarnen
Der Ozelot weiß sich mit seinen Flecken im südamerikanischen Regenwald zu tarnen — Bild: Shutterstock / Helen E. Grose
Der Leopard ist in den verschiedensten Regionen zu Hause und sein Fellmuster sehr anpassungsfähig
Der Leopard ist in den verschiedensten Regionen zu Hause und sein Fellmuster sehr anpassungsfähig — Bild: Shutterstock / red-feniks
Der schwarze Panther besitzt ein Fellmuster, nur sieht man es nicht — Bild: Shutterstock / Volodymyr Burdiak
Der schwarze Panther besitzt ein Fellmuster, nur sieht man es nicht — Bild: Shutterstock / Volodymyr Burdiak
Für den Löwen ist ein fehlendes Fellmuster bei der Jagd von Vorteil
Für den Löwen ist ein fehlendes Fellmuster bei der Jagd von Vorteil — Bild: Shutterstock / erllre74
Tiger: Der Streifenlook macht ihn zur schönsten Raubkatze der Welt
Tiger: Der Streifenlook macht ihn zur schönsten Raubkatze der Welt — Bild: Shutterstock / Arangan Ananth

Der Tiger gehört unumstritten zu den schönsten Raubkatzen der Welt. Großen Anteil an dieser Ehre hat ganz eindeutig sein gestreiftes Fellmuster, über das sich Wissenschaftler nach wie vor den Kopf zerbrechen. Denn Tiger sind die einzigen Raubkatzen, die im Streifenlook auf die Jagd gehen. Alle anderen wilden Samtpfoten streifen mit Flecken, Punkten oder auch ganz einfarbig durch die Welt. Wie zum Beispiel der inoffizielle König der Tierwelt – der Löwe. Doch warum gibt es eigentlich so unterschiedliche Fellmuster? Forscher sehen darin die perfekte Anpassung an die Umwelt, in der die schönsten Raubkatzen auf Beutezug gehen. So geht der Löwe beispielsweise gerne in der afrikanischen Savanne jagen. Sein hellbraunes Fell ist hier die perfekte Tarnung. Flecken oder Streifen würden die Großkatze da nur verraten. Für einen Platz unter den schönsten Raubkatzen reicht es ja trotzdem noch.

Mustergültig: Die schönsten Raubkatzen tragen Fellmuster

Der schwarze Panther trägt ebenfalls kein Fellmuster – zumindest glauben das die meisten. Denn eigentlich handelt es sich beim schwarzen Panther um einen Leoparden mit einer Art Pigmentstörung, auch Melanismus genannt. Unter bestimmten Lichtverhältnissen lässt sich erkennen, dass der schwarze Panther eigentlich schwarze Rosetten auf seinem Fell trägt – nur fallen die eben nicht auf. Ein Wurf eines Leoparden kann übrigens sowohl schwarze Panther als auch normalgefärbte Leoparden hervorbringen. Die viertgrößte sowie eine der schönsten Raubkatzen der Welt lebt vor allem in Afrika und Asien. Die Fellmusterung zeigt meist schwarze Rosetten auf hellbraunem Grund – je dichter die Vegetation ist, desto nützlicher ist dieses Fellmuster zur Tarnung auf der Jagd. Warum es trotzdem schwarze Leoparden ohne die nützliche Fellmusterung gibt, erklären Wissenschaftler damit, dass Leoparden in sehr unterschiedlichen Lebensräumen vorkommen, sodass es von Vorteil ist, wenn sich das Fellmuster evolutionär über wenige Generationen an die Umwelt anpassen konnte. So haben beispielsweise auch Ozelots, die zweifelsohne zu den schönsten Raubkatzen der Welt gehören, unterschiedliche Fellmuster – je nachdem, in welchen Teilen Südamerikas sie leben: Im Regenwald ist das Fell eher ocker- bis orangefarben, während in trockeneren Regionen eine graue Fellfarbe dominiert. Gemein ist ihnen aber das auffällige Fellmuster: Die dunklen rosettenförmigen Flecken sind eine ideale Tarnung sowohl auf steinigem Untergrund als auch im dichtbewachsenem Urwald.

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