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Kaukasischer Owtscharka: Haltungstipps

Der Kaukasische Owtscharka ist eher anspruchsvoll in der Haltung. Er braucht viel Platz im Haus, sein eigenes Revier und Haltungsbedingugen, die seinem Schutz- und Wachtrieb angepasst sind. 
Kaukasischer Owtscharka: Ein Hund, der sein eigenes Revier braucht – Bild: Shutterstock / AnetaPics
Kaukasischer Owtscharka: Ein Hund, der sein eigenes Revier braucht – Bild: Shutterstock / AnetaPics

Wer einen Kaukasischen Owtscharka als Familienhund hält, braucht viel Verantwortungsbewusstsein, Hundeerfahrung und die Möglichkeit, ihm bei der Haltung einen liebevollen Familienanschluss zu bieten, denn dieser Hund ist sehr anhänglich. Sein Zuhause sollte zu seiner Größe und seinem Charakter passen.

Besonderheiten bei der Haltung

Der Kaukasische Owtscharka braucht viel Platz und ein eigenes Revier. Ein großes Haus mit Garten eignet sich am besten für seine Haltung. Der Garten sollte hundesicher abgezäunt sowie eventuell mit einem Warnschild versehen werden, denn der Schutz- und Wachtrieb dieses großen Hundes ist enorm ausgeprägt und ihm kaum abzutrainieren. Auch, dass er bellt, wenn jemand das Grundstück betritt, oder jemand seinen Menschen zu nahe kommt, werden Sie ihm nur schwerlich abgewöhnen können, denn dafür ist dieser Vierbeiner schließlich gezüchtet worden.

Der Kaukasische Owtscharka unterwegs

Dieser Hund hat kein allzu großes Bewegungsbedürfnis. Der Kaukasische Owtscharka ist eher ein gemütlicher Typ, der beim Spaziergang schlendert oder ein wenig vor sich hintrabt. Lange Strecken zu rennen ist nichts für ihn, vor allem nicht bei warmem Wetter. Wichtig ist, dass er schon von klein an fachkundig mit anderen Hunden zusammengeführt wird, damit die Begegnung mit anderen Tieren beim Spaziergang trotz seiner Dominanz unkompliziert verläuft.

Beschäftigung des Hundes

Für Hundesport kann man Vertreter dieser Rasse nur selten begeistern, sie sind zu schwerfällig und nicht allzu bedacht darauf, es ihren Besitzern recht zu machen.

Machen Sie lieber eine Ausbildung zum Begleithund mit Ihrem Vierbeiner, damit er ein durch und durch verlässlicher Partner wird. Auf keinen Fall sollte eine Schutzhundeausbildung mit ihm ausgeübt werden. Allgemein sollte sein Aufpasserinstinkt in keiner Weise gefördert werden – das könnte diesen Hund nämlich wirklich gefährlich machen.

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