Hundehaltung

4 pfiffige Alltagstipps für Hundehalter

Das Zusammenleben mit einem Hund kann ganz schön turbulent sein. Da sind ein paar praktische Alltagstipps für Hundehalter nicht verkehrt. Die folgenden Tricks lassen sich schnell und einfach umsetzen.
Mit ein paar praktischen Tipps können Sie so entspannt sein wie der süße Chihuahua auf dem Sofa – Shutterstock / padu_foto
Mit ein paar praktischen Tipps können Sie so entspannt sein wie der süße Chihuahua auf dem Sofa – Shutterstock / padu_foto

So ein Hund kann einen ziemlich auf Trab halten, doch mit diesen Tipps für Hundehalter kommen Sie garantiert nicht so schnell aus der Puste:

1. Hundehaare mit Gummihandschuhen entfernen

Manche Hunde haaren innerhalb kürzester Zeit die ganze Wohnung voll. Damit Sie nicht eine Fusselrolle nach der nächsten verbrauchen oder jedesmal den Staubsauger holen müssen, um die Hundehaare zu entfernen, können Sie sich mit Gummihandschuhen behelfen. Feuchten Sie sie ein wenig an und streichen Sie damit übers Sofa, Kleidungsstücke und andere Flächen, die mit Hundehaaren übersät sind. Die Haare lassen sich dann ganz leicht abstreichen und als kompaktes Fellknäuel entsorgen. Alternativ, für größere Flächen, können Sie auch einen Gummiwischer für die Dusche oder zum Fensterputzen anfeuchten und als Hundehaarentferner zweckentfremden.

2. Alte Bettwäsche als Überzug fürs Hundebett

Eine andere Möglichkeit, der Hundehaare Herr zu werden, sind alte Kopfkissenbezüge, Laken oder Bettdeckenbezüge. Dort können Sie das Hundebett oder das Lieblingskissen Ihres Vierbeiners einhüllen oder das Sofa an seinem Lieblingsplatz abdecken. Sobald die Bettwäsche vollgehaart ist, können Sie den Bezug ganz leicht abziehen und in die Waschmaschine geben. Bei sehr vielen Tierhaaren kann es jedoch sein, dass Sie häufiger das Flusensieb der Waschmaschine reinigen müssen. Geben Sie die Bettwäsche danach in den Trockner, werden die Hundehaare noch sorgfältiger entfernt, zudem fühlt sich der Bezug anschließend weicher an.

3. Kräuter im Futter für frischen Atem

Wenn Ihr Hund nach dem Fressen einen etwas unangenehmen Mundgeruch aufweist, können Sie ihm ab und zu Petersilie oder etwas Minze unters Futter mischen. Petersilie sollten Sie lieber nur tagsüber füttern, da sie harntreibend wirken kann. Überdies wirkt sie leicht belebend und ist möglicherweise zur Vorbeugung von Nierensteinen hilfreich. Trächtige Hündinnen sollten jedoch vorsichtshalber keine Petersilie bekommen, da sie unter Umständen frühzeitige Wehen auslösen kann.

Minze wirkt eher beruhigend und sollte nur sparsam und nicht zu oft ins Futter gegeben werden. Dafür ist sie teils ganz nützlich, wenn Ihr Hund unter leichten Blähungen leidet. Bedenken Sie jedoch, dass Sie bei anhaltendem Mundgeruch unbedingt einen Tierarzt zurate ziehen sollten. Wirkt Ihr Hund ernsthaft krank oder bestehen schon länger Beschwerden, sollten Sie in jedem Fall ersteinmal medizinischen Beistand einholen.

4. So putzt sich Ihr Hund selbst die Zähne

Ihr Hund hat überhaupt keine Lust auf Zahnpflege? Dann können Sie als Hundehalter einmal ausprobieren, ob er sich nicht selbst die Zähne putzen kann. Hierzu geben Sie Hundezahnpasta auf das Lieblingskauspielzeug Ihres tierischen Lieblings. Wenn er es dann mit den Zähnen bearbeitet, werden sie gleichzeitig gereinigt – ganz schön praktisch.

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