Es gilt als alte Bauernregel, dass Knoblauch für Hunde giftig ist. Aber was ist dran? Dass die Pflanze – ebenso beispielsweise Zwiebeln – schädlich für die Vierbeiner sein kann, liegt vor allem an dem darin enthaltenen Alliin, einer schwefelhaltigen Aminosäure.
Knoblauch enthält Alliin
Alliin kann sich negativ auf die Gesundheit eines Hundes auswirken – entscheidend ist hier aber die Dosis. Als Faustregel gilt: Um eine Menge des Stoffs zu erhalten, die tatsächlich giftig ist, müsste der Hund 5 Gramm Knoblauch pro Kilogramm Körpergewicht fressen. Bei einem Vierbeiner, der 25 Kilogramm auf die Waage bringt, wären das also 125 Gramm purer Knoblauch täglich. Das macht rund 50 Zehen der würzigen Pflanze. Diese Dosis ist natürlich sehr unwahrscheinlich.
Giftig oder nicht? Die Menge macht’s
Die Antwort auf die Frage, ob Knoblauch giftig für Hunde ist, lautet also: ja, aber nur in übermäßig großen Mengen. Eine geringe Dosis an Knoblauch ist dagegen sogar gesund für den Hund. Tierärzte empfehlen rund 4 Gramm Knoblauch pro Tag als gesundheitsfördernde Menge, die sich positiv auf Herz und Kreislauf des Tiers auswirkt. Mischen Sie doch ein wenig der Gewürzpflanze unter das reguläre Futter Ihres Vierbeiners – aber natürlich nur so viel, dass es dem Hund noch schmeckt.
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