Hundehaltung

Hund im Büro: Ein Segen für die Mitarbeiter

Ein Hund hat im Büro nichts zu suchen? Von wegen! Das Banfield Pet Hospital hat nun eine Studie vorgelegt, die eindeutige Gründe liefert, warum es in jedem Unternehmen einen Vierbeiner geben sollte.
Mit einem Hund im Büro wird jede Excel-Tabelle erträglicher – Shutterstock/Igor Normann
Mit einem Hund im Büro wird jede Excel-Tabelle erträglicher – Shutterstock/Igor Normann

Mehr als 1.000 Arbeitnehmer und 200 Personalleiter von US-Firmen haben an einer Studie des Banfield Pet Hospitals teilgenommen, in der der Einfluss von Hunden auf den Büroalltag untersucht wurde. Die Ergebnisse der Befragungen scheinen ziemlich eindeutig zu sein.

Weniger Stress dank Hund im Büro

Laut der Studie gaben 88 Prozent der Arbeitnehmer und sogar 91 Prozent der Personalleiter an, dass ein Vierbeiner für eine gesteigerte Arbeitsmoral sorgt. Ganz ähnlich sehen die Zahlen in Bezug auf das Stresslevel der Beschäftigten aus: 86 Prozent der Arbeitnehmer und 92 Prozent der Personalleiter fühlen sich weniger gestresst, wenn eine Fellnase ihnen im Büro Gesellschaft leistet. Vor allem Personalleiter erleben sich außerdem als produktiver, wenn ein Hund im Büro anwesend ist.

Mitarbeiter sind loyaler

Insgesamt sieben von zehn Arbeitnehmern gaben im Zuge der US-Studie an, dass sie das Gefühl haben, dass ein Hund im Büro einen positiven Einfluss auf die interne Dynamik und die Moral am Arbeitsplatz habe. 22 Prozent der Befragten meinten sogar, dass sie es als Mitarbeiter ohne Hund durchaus in Betracht ziehen würden, einen Vierbeiner zu adoptieren, sofern das Mitbringen des Tieres zum Arbeitsplatz vom Arbeitgeber gestattet sei. Die Personalleiter haben darüber hinaus in Gesprächen mit potenziellen Arbeitnehmern festgestellt, dass immer häufiger nach der Unternehmenspolitik bezüglich des Mitbringens von Hunden gefragt wird.

Außerdem fördert ein Hund im Büro das Zugehörigkeitsgefühl und die Loyalität der Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen. 53 Prozent der Arbeitnehmer aus tierlosen Firmen gaben in der Studie vom Banfield Pet Hospital an, dass sie eher bei ihrem Arbeitgeber bleiben würden, wenn dieser es gestatten würde, Hunde mit ins Büro zu bringen.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Bereits in älteren Studien – wie zum Beispiel der Erhebung des US-amerikanischen CDC (Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention) – wurde immer wieder darauf hingewiesen, welchen Einfluss ein Hund im Büro sogar auf die Gesundheit der Mitarbeiter haben kann: Demnach kann die Anwesenheit eines Vierbeiners dazu beitragen, dass der Blutdruck und der Cholesterinwert von Menschen gesenkt werden. Sogar das Einsamkeitsgefühl, das einige Arbeitnehmer verspüren, können Hunde angeblich mildern. Außerdem "zwingen" Hunde die Mitarbeiter zu kurzen Pausen – entweder, um einen Hundespaziergang zu unternehmen, oder aber um den Vierbeiner ausgiebig zu kraulen.

Diese Themen zur Hundehaltung könnten Sie auch interessieren:

Hund im Büro: Welche Regeln Sie beachten müssen

Hunde für Allergiker: Gibt es das?

Hund im Bett: Pro und Contra

 

Hat Ihnen der Artikel gefallen?
0
0
0 Kommentare

Weitere Artikel aus Hundepflege und Hundehaltung