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    Start » Hunde und Kinder: So geht alles gut
    Hunde

    Hunde und Kinder: So geht alles gut

    By tieradministrator28. September 2015Updated:6. November 2026Keine Kommentare3 Mins Read

    Ihre Kinder wünschen sich schon länger einen Hund und auch Sie hätten gern vierbeinigen Familienzuwachs? Mit ausreichender Planung ist es gar nicht so schwer, Hunde und Kinder aneinander zu gewöhnen.

    Familienhund sorgsam aussuchen

    Es hängt zwar zum großen Teil von der Hundeerziehung und von der Hundepersönlichkeit ab, wie gut Hunde auf Kinder zu sprechen sind, doch manchen Hunderassen gelten als besonders familienfreundlich. Große Familienhunde sind zum Beispiel der Labrador, der Golden Retriever oder der Belgische und Deutsche Schäferhund. Wenn Sie lieber kleine Familienhunde bei sich aufnehmen wollen, sind der Mops oder der Malteser eine gute Wahl. Mittelgroße Rassen, die sich als Familienhunde eignen, sind Beagle, Pudel oder Bobtail.

    Idealerweise sind die Hunde bereits seit ihrer Geburt an Kinder gewöhnt, sodass der menschliche Nachwuchs nicht vollkommen neu für sie ist, wenn sie in Ihr Zuhause kommen. Sie können sowohl beim Züchter als auch im Tierheim nach Familienhunden Ausschau halten. Suchen Sie am besten einen Züchter, der selbst Kinder hat, oder fragen Sie im Tierheim nach, ob sie Hunde mit Kindererfahrung in ihrer Obhut haben. Hunde, die den Umgang mit den kleinen Menschenwesen gewöhnt sind, sind freundlich, geduldig und wollen ihren Menschen gefallen.

    Kinder auf Hunde vorbereiten

    Sind Ihre Kinder bereits zwei bis drei Jahre alt, können Sie sie in die Suche nach dem perfekten Hund für Ihre Familie mit einbeziehen. Ab diesem Alter sind die Kleinen normalerweise bereit, einfache Grundregeln im Umgang mit dem Vierbeiner zu verstehen und sich daran zu halten. Erklären Sie Ihren Kindern, dass Hunde keine Stofftiere sind und Gefühle wie Schmerz oder Angst empfinden können. Den armen Kerl am Schwanz oder an den Ohren zu ziehen, ihn anzuschreien, ihn zu verkleiden, sein Spielzeug wegzunehmen oder auf ihn drauf zu klettern, sollte von Anfang an tabu sein. Außerdem sollten die Kleinen es respektieren, dass Hunde ihre Ruhe brauchen, wenn sie fressen oder schlafen.

    Bringen Sie Ihren Kindern die Körpersprache der Hunde bei, damit sie die Warnzeichen rechtzeitig erkennen können. Gähnt der Hund oder leckt sich über die Schnauze, kratzt sich oder wendet den Blick ab, sind das erste Anzeichen für Unsicherheit und Stress. Knurrt er, legt die Ohren an und fletscht die Zähne, ist es oft schon zu spät und er ist kurz davor, zuzubeißen. Daher ist es sicherer, Hunde in Ruhe zu lassen und nicht weiter zu bedrängen, wenn sie nur leicht verunsichert sind.

    Hund und Kind nicht alleine lassen

    Selbst, wenn Sie Ihre Kinder und den Hund gut erzogen haben, kann es zu gefährlichen Zwischenfällen kommen. Hunde können sich beispielsweise vor etwas erschrecken und sich dann ungewöhnlich verhalten. Oder Ihrem Kind passiert ein Missgeschick und es tut dem Hund aus Versehen weh. Lassen Sie daher Hunde und Kinder nicht unbeaufsichtigt miteinander spielen und begleiten Sie Ihren Nachwuchs bei gemeinsamen Gassi-Runden.

    Ab etwa zwölf Jahren können Sie Ihrem Kind jedoch in der Regel zutrauen, auch mal allein mit dem Hund einen Spaziergang zu machen. Dann können Sie Ihren Sohn oder Ihre Tochter aktiv in die Hundeerziehung mit einbeziehen. Auf diese Weise stärken Sie die Beziehung zwischen Ihrem Kind und dem Vierbeiner und Ihr Nachwuchs lernt auf spielerische Art und Weise, Verantwortung zu übernehmen und Mitgefühl für andere Lebewesen zu empfinden.

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