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    Start » Blasenentzündung beim Hund: Symptome und Behandlung
    Gesundheit

    Blasenentzündung beim Hund: Symptome und Behandlung

    By tieradministrator20. Mai 2016Updated:6. November 2026Keine Kommentare3 Mins Read

    Eine Blasenentzündung wird in der Regel von Bakterien verursacht. Diese gelangen von den Geschlechtsorganen über die Harnröhre in die Blase, wo es zur Entzündung kommen kann. In einigen Fällen breiten sich die Bakterien von der Blase auch weiter aus und können zum Beispiel auch die Nieren befallen. In jedem Fall sollten Sie eine Zystitis beim Hund schnellstmöglich vom Tierarzt behandeln lassen. Wie Sie die Krankheit erkennen, lesen Sie im Folgenden.

    Symptome einer Blasenentzündung: Probleme beim Wasserlassen

    Typische Symptome einer Blasenentzündung beim Hund sind verstärkter Harndrang und schmerzhaftes Wasserlassen – ähnlich also einer Zystitis beim Menschen. Die Vierbeiner versuchen meist häufig Urin abzusetzen, pressen aber nach einiger Zeit nur ein paar Tropfen heraus. Viele Hunde zeigen beim Wasserlassen einen gewölbten Rücken und Anzeichen für Schmerzen. Es kann auch zu vorübergehender Inkontinenz kommen, sodass Sie möglicherweise Urinpfützchen in der Wohnung finden. Ebenfalls zu den möglichen Symptomen gehört, dass Ihr Haustier Schmerzen zu haben scheint und die Muskeln anspannt, wenn Sie seinen hinteren Bauchbereich berühren.

    Sie erkennen eine Blasenentzündung beim Hund darüber hinaus auch in vielen Fällen am Urin. Dieser kann verändert sein, sowohl in Bezug auf die Farbe, als auch in Sachen Konsistenz und Geruch. So kann der Urin beispielsweise rötlich (blutig), trüb oder schaumig aussehen sowie streng riechen. Bei einer starken Blasenentzündung können auch die Nieren beziehungsweise Nierenbecken betroffen sein. Dann treten meist noch Symptome wie Abgeschlagenheit, Schwäche und Fieber auf.

    Blasenentzündung beim Hund behandeln: Antibiotika helfen

    Erkennen Sie Anzeichen einer Blasenentzündung beim Hund, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Dieser untersucht den Urin Ihres Patienten auf Bakterien und leitet die Therapie ein. Häufig werden auch im Rahmen einer Blut-, Röntgen oder Ultraschalluntersuchung andere mögliche Auslöser für die Zystitis untersucht – Veränderungen an den Nieren oder Harnwegen etwa können so diagnostiziert werden.

    Eine Blasenentzündung beim Hund behandeln Sie in den meisten Fällen am besten mit Antibiotika, die der Tierarzt Ihrem Vierbeiner verschreibt. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Haustier das Medikament bis zum vorgegebenen Stichtag verabreichen, auch wenn die Symptome schon vorher verschwinden. Andernfalls können die Symptome schnell wieder auftauchen. Befolgen Sie immer genau die Anweisungen des Tierarztes. So bekommen Sie die Zystitis bei Ihrem Hund normalerweise binnen weniger Tage wieder in den Griff.

    Viel trinken, viel spazieren

    Unterstützend sollten Sie darauf achten, dass Ihr Hund viel Wasser trinkt, sodass die Bakterien im Körper ausgespült werden. Auch häufiges Gassigehen ist sinnvoll, da der Hund die Möglichkeit haben sollte, seine Blase häufig zu entleeren – andernfalls können sich die Bakterien in der Blase stark vermehren. Wie Sie einer Zystitis beim Hund vorbeugen können, erfahren Sie im Ratgeber: „Blasenentzündung beim Hund vorbeugen: Was tun?“

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