Unter den Begriff „Windhund“ fallen viele verschiedene Windhunderassen. Es gibt nördliche Vertreter ihrer Art (Greyhound, Chinesischer Windhund) und südliche (Pharaonenhund, Afghanischer Windhund). Neben den unterschiedlichen Größen, die sie annehmen können, haben sie alle gemeinsame Merkmale: Der schmale Kopf ist ebenso typische für Windhunde wie die hohen, schlanken Gliedmaßen und das dünne, glatte, eng anliegende Fell. Der Körper des schnellen Hundes wird nach hinten hin immer schmaler. Vom Wesen her gilt er als ruhig und zurückhaltend. Fremden tritt er distanziert gegenüber. Er ist sportlich und braucht viel Bewegung, um seinen ausgeglichenen Charakter zu bewahren.
Der Windhund: Ein blitzschneller Jäger
Der Windhund zeichnet sich durch seine sehr guten Augen aus, die er viel stärker einsetzt als andere Hunde. Geht er auf die Jagd, jagt er auf Sicht und gehört, wenn er erst mal in Fahrt kommt, zu den schnellsten Landtieren der Welt. Auch heute wird er außerhalb Europas sowie in einigen europäischen Ländern noch zur Jagd eingesetzt. Er zeigt sich besonders talentiert in der Hasenjagd, wird aber auch für die Jagd auf Hirsche und Wölfe eingesetzt, in Amerika außerdem für Kojoten. Arabische „Salukis“ werden gemeinsam mit Falken auf die Jagd nach Hasen und Gazellen geschickt. Im privaten und kommerziellen Bereich werden Windhunde auch für Hunderennen eingesetzt. Im Besonderen laufen die britischen Greyhounds auf der Rennbahn und können dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h erreichen.
