Die getupfte Safari Katze hat ein dickes, weiches Fell mit schwarzer Grundfarbe und hellen Tupfen. Ihr Kopf ist keilförmig und klein und hat eine breite Nase. Die muskulösen Beine des Stubentigers sind sehr kräftig, die Pfoten rund. Je nachdem, welcher Generation das Tier entspringt, kann es zwischen 5 und 10 kg schwer werden. Im Verhalten der Katze kommt die Wildkatze immer wieder zum Vorschein: Sie braucht jede Menge Beschäftigung und Auslauf, um sich in einen Haushalt integrieren zu können. Klettern, Jagen, Spielen und Toben sind unabkömmlich für das Wohl der Katze. Sie ist furchtlos und äußerst lebendig. Unerfahrene Katzenbesitzer und Familien mit kleinen Kindern sollten sich lieber ein ruhigeres, weniger temperamentvolles Tier zulegen.
Die Safari Katze: Schwer zu züchten
Die Safari-Zucht wurde 1963 mit der Verpaarung einer schwarzen Hauskatze und einem wilden Kleinfleckkater begonnen. Der daraus entstandene Nachwuchs wurde mit einem Kleinfleckkater rückgekreuzt, woraufhin getupfte Kitten entstanden. Die Katzen der ersten Generation waren extrem groß und bis zu 11 kg schwer, die der zweiten Generation waren zierlicher und sahen der Hauskatze sehr ähnlich. Die Rasse der Safari Katzen ist unter anderem schwer zu züchten, weil Hauskatzen 19 Chromosomenpaare haben, Kleinfleckkatzen nur 18. Eine Kreuzung aus Haus- und Wildkatze wird darüber hinaus generell als ethisch fragwürdig gehandelt. Safari Katzen sind demnach auch nicht als Zuchttiere eingetragen, sondern nur als „Foundation Rasse“ unter Berücksichtigung ihrer rassetypischen Merkmale erfasst. Es ist nicht erlaubt, Safari Katzen auf Ausstellungen zu zeigen.
