Hunderassen

Epagneul Breton

Der Epagneul Breton ist der kleinste aller Vorstehhunde. Die Gattung stammt aus der französischen Bretagne und wurde seit dem 20. Jahrhundert durch verschiedene Einkreuzungen zu ihrem heutigen Erscheinungsbild geformt. Die Tiere eignen sich als Vorsteh- und Stöberhunde, weniger für die Familie.
Steckbrief

Verwendung

Apportierhund, Begleithund

Alternativer Name

Brittany-Spaniel, Bretonischer Vorstehhund

FCI-Nr.

95

FCI-Gruppe

7: Vorstehhunde

FCI-Sektion

1: Kontinentale Vorstehhunde

Durchschnittliche Lebenserwartung

9-15 Jahre

Farbe

mehrfarbig, weiß, schwarz, beige

Fellbeschaffenheit

gemischt

Temperament / Aktivität

Durchschnittliche Futterkosten/-mengen

Durchschnittlicher Kaufpreis Welpen

Widerristhöhe (Rüde)

47 - 52 cm

Widerristhöhe (Hündin)

46 - 51 cm

Gewicht (Rüde)

13 - 15 kg

Gewicht (Hündin)

13 - 15 kg

Der stämmige und kräftige Epagneul Breton um die 51 cm groß und bringt etwa 21 kg auf die Waage. Typischerweise fehlt dem bretonischen Spaniel oftmals die Rute. Das Haarkleid ist am Körper sehr fein, ohne sich jedoch seidig anzufühlen. Ebenso wenig ist es gekräuselt, dafür jedoch leicht gewellt, während es an den Vorderseiten der Läufe sowie am Kopf kürzer wird. Zulässige Farben sind Weiß und Orange, Weiß und Schwarz, Weiß und Braun oder dreifarbig, mit teilweise dominierender Scheckung.

Der Epagneul Breton: Viel mehr Jagd- als Familienhund

Der Epagneul Breton ist ausgesprochen lebhaft und aufgeweckt. Bei der Jagd kann er in den unterschiedlichsten Terrain-Bbeschaffenheiten eingesetzt werden. Auch im Hinblick auf die Auswahl des zu jagenden Wildes ist dieser Hund vielseitig verwendbar. Die Tiere profitieren dabei von ihrem hervorragenden Geruchsinn und zeigen sich bei der Feldsuche aktiv, ausdauernd und selbstständig. Als Familienhunde eignen sich diese Tiere weniger, da sie einen überdurchschnittlich ausgeprägten Bewegungsdrang haben und im Falle von unzureichender Bewegung leiden.