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    Start » Epilepsie bei Katzen: Ursachen, Symptome, Behandlung
    Gesundheit

    Epilepsie bei Katzen: Ursachen, Symptome, Behandlung

    By tieradministrator11. Oktober 2019Updated:6. November 2026Keine Kommentare4 Mins Read

    Was genau ist Epilepsie eigentlich?

    Epilepsie bei Katzen ist ähnlich wie bei Menschen auch eine Krankheit, bei der die Funktionen der Nervenbahnen des Gehirns vorübergehend gestört sind. Dadurch entstehen Krampfanfälle und Zuckungen, die nach einigen Sekunden oder Minuten wieder vorbei sind, aber wiederkehren können.

    Welche Ursachen hat Epilepsie bei Katzen?

    Während eines epileptischen Anfalls sind bei einer Katze die Aktivität der Nervenzellen verändert. Warum ist das so? Für Epilepsie bei Katzen gibt es eine Vielzahl möglicher Ursachen.

    Zum einen kann Epilepsie bei den Tieren angeboren sein. Dann ist die Krankheit in der Regel chronisch, nicht heilbar und nicht auf äußere Umstände beziehungsweise andere Grunderkrankungen zurückzuführen. Die Rede ist dann von primärer Epilepsie.

    Zum anderen können aber auch Veränderungen im Gehirn durch Tumore, Entzündungen oder Verletzungen eine Rolle spielen. Denkbar ist aber auch eine Epilepsie infolge einer Vergiftung. In diesem Fall spricht man von einer sekundären Epilepsie.

    Katze hat Epilepsie: Was sind Symptome?

    Bevor die Katze einen epileptischen Anfall bekommt, kann es sein, dass Sie einige Auffälligkeiten in ihrem Verhalten bemerken. Es kann sein, dass sie ruhelos wirkt, oder sich verkriecht. Kommt es zum Anfall, stürzt das Tier, streckt die Pfoten weit von sich, ist nicht bei Bewusstsein und macht krampfartige, unkontrollierte Bewegungen.

    Viele Tiere machen während des Anfalls Laufbewegungen mit den Pfötchen, speicheln und setzen Kot oder Urin ab. Nach spätestens ein bis zwei Minuten ist der Anfall meist vorbei.

    Wie verhalten, wenn Katze einen Anfall hat?

    Während Ihre Katze einen Anfall hat, ist es wichtig, dass Sie Ruhe bewahren. Sie können für die Sicherheit Ihres Stubentigers sorgen, indem Sie Gegenstände, an denen sie sich verletzen könnte, außer Reichweite bringen. Fassen Sie sie aber nicht an oder halten sie gar fest. Auch Hektik und Lärm können die Anfälle verstärken und sind deshalb, so gut es geht, zu vermeiden.

    Vorsicht: Dauert der Anfall länger, sollte ein Tierarzt gerufen werden, denn das Gehirn könnte in diesem Fall nachhaltig geschädigt werden. Dasselbe gilt für Anfälle, die in sehr kurzen Abständen aufeinanderfolgen.

    Ist der Anfall vorbei, ist die Katze erschöpft und manchmal apathisch. Suchen Sie mit ihr einen Tierarzt auf und schildern Sie ihm, was Sie beobachtet haben. Sie können den Anfall auch filmen, damit der Arzt die Symptome besser beurteilen kann. Er klärt nun die Ursachen und entwickelt einen Behandlungsplan, der Ihrer Katze helfen soll.

    Wie wird Epilepsie bei Katzen behandelt?

    Um die Diagnose zu stellen, wird Ihnen der Tierarzt verschiedene Fragen stellen und Sie bitten, genau zu beschreiben, was Sie beobachtet haben, wie oft und wie lange die Anfälle aufgetreten sind und ob Ihnen sonst etwas aufgefallen ist. Zunächst wird er dann versuchen festzustellen, ob Vergiftungen, Infektionen oder andere Faktoren die epileptischen Anfälle ausgelöst haben.

    Wird sie von einem bestimmten Faktor ausgelöst, nimmt der Tierarzt bildgebende Verfahren wie die Computertomografie zur Hilfe, entnimmt dem Tier Blut oder sogar Rückenmarksflüssigkeit. Darauf basierend versucht der Veterinär die Ursache herauszufinden und zu bekämpfen.

    Findet er hingegen keine Ursachen für die Anfälle und kommen die epileptischen Anfälle öfter vor, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine primäre Epilepsie, die nicht heilbar ist, aber deren Symptome durch tierärztliche Behandlung – etwa durch Medikamente – gelindert werden können.

    Behandlung von Katzen mit primärer Epilepsie

    Treten die epileptischen Anfälle stark und häufig auf, wird der Tierarzt wahrscheinlich eine Behandlung mit Medikamenten vorschlagen, die die Symptome mildern.

    Ihre Art und Dosierung werden von der Katze und der Schwere ihrer Anfälle abhängig gemacht. Die richtige Einstellung der Medikamente, die von da ab täglich verabreicht werden, kann eine Weile dauern.

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