Die Chantilly Katze könnte von ihren äußeren Merkmalen her eine Mischung aus Perser- und Burmakatze sein. Über den genauen Ursprung ihrer Rasse ist bis heute nichts bekannt. Die Zucht der Chantilly wird seit 1968 in den USA betrieben. Die vornehme Katze ist mittelgroß und hat ein rundliches Gesicht mit großen Augen. Im Körperbau ähnelt sie der kräftigen, kompakten Burmakatze, ihr Fell ist jedoch wesentlich dichter und länger. Mögliche Fellfarben sind Braun, Rot, Silber und Blue-Tipped. Eine ausgewachsene Katze wiegt zwischen 4 und 6 kg.
Die Chantilly Katze: Eine Einzelgängerin
Diese hübsche Langhaarkatze fühlt sich wohl in einem Haushalt, in dem sich ihr Herrchen nur um sie kümmert. Die Chantilly gilt als eifersüchtig und braucht die volle Aufmerksamkeit ihres Besitzers. Eine Zweitkatze duldet sie meist, diese sollte aber nicht zu offensiv sein. Mit Hunden und anderen Tieren versteht die stolze Katze sich normalerweise nicht. Wenn man sie als Wohnungskatze halten möchte, gilt es außerdem zu beachten, dass die Chantilly eine recht laute Stimme hat. Neben ihren Prinzessinnen-Eigenschaften bringt sie aber auch viele gute Eigenschaften mit. Sie ist intelligent und sanft, ihrem Menschen gegenüber gesellig und verschmust. Sie ist mäßig lebhaft und kommt daher auch gut mit einem Leben in der Wohnung zurecht.
