Hundeernährung

Futterwechsel: Umstellung auf eine andere Marke

Die Nährstoffbedürfnisse Ihres Hundes ändern sich mit dem Alter und sollten durch einen regelmäßigen Futterwechsel angeglichen werden. Wenn Sie dabei die Marke umstellen wollen, sollten Sie ein paar Tipps zum schonenden Wechsel beachten.
Rhodesian Ridgeback Hund mit Trockenfutter
Futterwechsel: Umstellung auf eine andere Marke – Foto: Shutterstock / ncn18

Futterwechsel kann zu Problemen führen

Bei einer sorgfältigen Planung ist ein Futterwechsel für die meisten Hunde kein Problem. Ein plötzlicher und schlecht vorbereiteter Wechsel kann jedoch problematisch sein. Einige Hunde reagieren sehr empfindlich auf plötzliche Änderungen in der täglichen Routine und verweigern schnell die neue Nahrung. Der Verdauungstrakt Ihres Vierbeiners gewöhnt sich nämlich schnell an eine bestimmte Futterzusammensetzung. Wenn sich die Rezeptur plötzlich ändert, kann es bei Ihrem Liebling schnell zu Erbrechen und Durchfall kommen. Dann dauert es meist ein bis zwei Wochen, bis die Verdauung Ihres Vierbeiners wieder normal funktioniert. Im Allgemeinen ist es also besser, häufige Wechsel zu vermeiden.

Marke umstellen: Tipps

Wenn Sie aber dennoch die Marke umstellen müssen, wählen Sie ein Futter, das nach Möglichkeit die gleichen Zutaten enthält wie die bisherige Nahrung. Ihr Hund liebt Hühnerfleisch? Dann sollte im neuen Fresschen ebenso Hühnchen enthalten sein. Im Idealfall mischen Sie dann zunächst eine kleine Menge des neuen Futters unter das bisherige. So kann sich Ihr Hund langsam an den neuen Geschmack und die neue Konsistenz gewöhnen. Sie sollten diese Mischung etwa eine Woche lang füttern und immer wieder ein wenig mehr beifügen, bis das alte Futter vollständig ersetzt worden ist. Wenn Sie sich an diesen Tipp halten, erfolgt die Umstellung so reibungslos wie nur möglich. So wird Ihr Liebling schonend an seine neue Nahrung herangeführt und wird den Wechsel kaum bemerken.

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