Die Tibeter Katze ist mittelgroß, muskulös und hat einen schlanken, geschmeidigen Körperbau. Sie wird zwischen 3 und 5 kg schwer. Ihre Beine sind kräftig und lang, wobei die Hinterbeine etwas länger sind als die Vorderbeine. Sie hat einen rundlichen Kopf mit klaren, ausgeprägten Konturen und einem sanft geschwungenen Profil. Die Nase ist gerade, die Schnauze gerundet. Ihre mittelgroßen Augen sind mandelförmig, stehen weit auseinander und haben leuchtende Farben, die von Graublau bis Aquamarin reichen können. Das Fell der Tibeter Katze ist fein und liegt aufgrund der kaum vorhandenen Unterwolle flach an ihrem Körper an. Es kann in allen Mink-, Siam- und Burmafarben getönt sein.
Die Tibeter Katze: Verspielt und verschmust
Die Tibeter Katze ist eine gesellige Hauskatze, die man auf keinen Fall allein halten sollte. Sie baut eine enge Bindung zu ihrem Menschen auf und hat den herzlichen Charakter eines Jungtiers: Sie ist überschwänglich, sucht ständig die Nähe anderer Lebewesen und liebt es, wenn sie eine Menge Aufmerksamkeit bekommt. Ihre Gutmütigkeit und der ausgeprägte Spieltrieb machen sie zur beliebten Kinderkatze. Dazu gilt die Tibeter Katze als ausgesprochen sportlich: Sie turnt und klettert für ihr Leben gern und freut sich daher über einen großen Kratzbaum. Die Kreuzung aus Balinese und Burmakatze ist pflegeleicht, braucht aber viel Zuwendung. Sie ist erst mit zwei Jahren vollständig ausgewachsen, was auch für ihr schönes, seidiges Fell gilt.
