Der Basset Hound wird bis zu 38 cm groß und hat einen langen, flachen Körperbau. Seine Beine sind kurz und massig, die Pfoten dick und schwer. Es gibt den englischen und den amerikanischen Basset Hound Typ, wobei der englische massiger ist als der kompakte amerikanische Hund. Ein Basset Hound kann bis zu 35 kg schwer werden. Das kurze, dichte Fell des langohrigen Hundes ist pflegeleicht und zwei- oder dreifarbig in den Farben lemon und weiß oder schwarz, weiß und braun gefärbt. Der kluge Basset Hound ist zwar ein gemütlicher Typ, aber er hat auch einen Jagdtrieb, der ab und zu zum Vorschein kommen kann. Das sollte man bedenken, wenn man mit ihm spazieren geht.
Der Basset Hound: Ein alter Hase in der Jagd
Bei der Jagd wurde der kleine, kurzbeinige Basset zum Aufspüren von Niederwild angesetzt. Er hat einen besonders feinen Geruchsinn, aber kein großes Talent für Verfolgungsjagden. Durch die kurzen Beine und den massigen Körper liegt es ihm einfach nicht, lange und schnelle Strecken zu rennen. Leider bringt ihm seine Statur häufig auch Rückenprobleme ein. Treppensteigen und Springen sollte daher nicht regelmäßig auf dem Tagesplan stehen. Die Rasse des Basset Hound ist alt. Er stammt von dem französischen Basset D’Artois ab und wird seit dem 19. Jahrhundert systematisch gezüchtet. In Deutschland kam der erste offiziell anerkannte Basset-Wurf im Jahr 1957 zur Welt.
